konservative Therapie

Entzündungen
Entzündungen betreffen die Harnblase, Harnröhre, Nieren, Prostata und Hoden-Nebenhoden. Nach einer Eingangsuntersuchung, die aus klinischer Untersuchung, Sonografie, Urinuntersuchung und Blutuntersuchung besteht, wird die spezifische evtl. auch antibiotische Therapie durchgeführt.

Gutartige Prostatavergrößerung
Die gutartige Prostatavergrößerung ist die häufigste Ursache für eine Blasenentleerungsstörung des Mannes. Häufiger Harndrang, Nachträufeln und Restharngefühl sind erste Symptome dieser Erkrankung. Nach entsprechender Diagnostik und entsprechendem Aufklärungsgespräch, kann im Anfangsstadium eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Leichte Symptome lassen sich häufig mit pflanzlichem Präparaten mildern, eine Größenreduktion lässt sich mit so genannten 5-Alphareduktasehemmern erreichen oder eine Strahlverbesserung wird mit Alphablockern erreicht.

Inkontinenz
Der unwillkürliche Urinverlust kann viele Ursachen haben. Erkrankungen des Beckenbodens, der Harnblase selbst oder aber neurologische Krankheiten können mit diesem Symptom einhergehen. Eine ausführliche Anamnese und die entsprechende Diagnostik stehen am Anfang der möglichen Therapiekonzepte. Sowohl physiotherapeutische Übungen , eine medikamentöse Therapie können Linderung schaffen. Natürlich steht bei vorliegenden neurologischen Erkrankungen die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund. Eine urologische Therapie reiht sich ins Gesamtkonzept der Behandlung ein.

Steine
Steine sind eine Erkrankung unserer Wohlstandsgesellschaft. Jedoch sind über 80% der Steine spontan, also ohne Operation, abgangsfähig. Nach entsprechender Diagnostik wie Urinuntersuchung, Sonografie und Röntgen zur Größen- und Lokalisationsbestimmung wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt. Medikamente zur Steinaustreibung und Schmerzlinderung werden verabreicht. Manchmal ist es auch möglich, eine Steinnachsorge zu machen. Damit wird das Risiko einer erneuten Steinbildung verringert.

Erektionsstörungen
Die Fähigkeit zur Erektion setzt eine optimale Funktion verschiedener Organsysteme voraus. Hier spielen eine optimale Durchblutung, sowie die ausgeglichene hormonelle Versorgung, Nervenfunktion und Psyche eine entscheidende Rolle. Bei der Erektionsstörung führen Funktionsstörungen in den oben genannten Organsystemen zur Erektionsstörung oder erektilen Dysfunktion. Die Ursachen von Erektionsstörungen müssen konsequent abgeklärt und vom Spezialisten (Urologe, Androloge u. Kardiologe) behandelt werden. Im Zusammenhang mit erektiler Dysfunktion sollte eine ganzheitliche Abklärung der Gesundheit und die Einleitung entsprechender Maßnahmen zur Veränderung des Lebensstils und  Verbesserung der Gesundheit unbedingt erfolgen.

Wechseljahre des Mannes
Unter den Wechseljahren des Mannes versteht man das Auftreten nachfolgender Symptome, welche einzeln aber auch in Kombination vorliegen können und durch einen Hormonmangel ausgelöst oder verstärkt werden können.
Etwa ab dem 40. bis 45. Lebensjahr können die Wechseljahre des Mannes eintreten und sich durch unterschiedlichste "Alterserscheinungen" bemerkbar machen.
Schwächegefühl und Abnahme der Aktivität, Mattigkeit, nachlassende Tatkraft, Reizbarkeit, Gefühlsschwankungen, innere Unruhe, Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit, Nachlassen der Lust auf Sexualverkehr, Potenzstörungen, Nachlassen der Muskelkraft, Glieder- und Gelenkschmerzen, Schweißausbrüche, vermehrte Wärmeempfindlichkeit, Schlafstörungen oder erhöhtes Schlafbedürfnis, Gewichtszunahme ohne Veränderung der Lebensgewohnheiten sind Symptome der Wechseljahre.
Androgenmangel und die daraus resultierenden Symptome müssen nicht einfach hingenommen, sondern können behandelt werden. In der Behandlung der Wechseljahre des Mannes werden die fehlenden Hormone ersetzt. Für eine erfolgreiche Therapie ist jedoch auch die richtige Lebensweise notwendig: dazu gehören ausreichende körperliche Aktivität und richtige Ernährung.

Impfen
Um Krankheiten vorzubeugen oder zu mildern stehen verschiedene Impfungen zur Verfügung. Impfungen erfolgen nach den Empfehlungen der STIKO und werden regelmäßig aktualisiert. Bitte sprechen Sie uns an.